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Ashtanga Yoga

Ashtanga Yoga ist den körperbezogenen Yoga-Praktiken (Hatha-Yoga) zuzuordnen. Sri K. Pattabhi Jois (1915-2009) verbreitete dieses Übungssystem als einer der frühen Schüler von T. Krishnamacharya auf der ganzen Welt. 

Ashtanga Yoga ist als Bewegungsmethode einzigartig. Es ist eine kraftvolle Verbindung von dynamischen Abfolgen und auch statischen Asanas (Yogahaltungen) im Atemrhythmus. Der Fokus dieses Yogastils liegt auf der Verbindung von Atmung und Bewegung, die zusammen eine feste Choreographie ergeben – Ashtanga Yoga ist eine Meditation in Bewegung und führt zu einem ganzheitlichen Wohlbefinden und einem tieferen Verständnis von sich selbst.

 

Der achtgliedrige Pfad des Yoga

Ashtanga – wörtlich übersetzt mit „der achtgliedrige Weg“ des Yoga – lehrt die acht Stufen des Yoga, die es zu meistern gilt. Grundlage für diesen Weg zur Selbstverwirklichung ist das Yoga Sutra von Patanjali. Das Yoga Sutra ist ein sehr wichtiger Leitfaden der klassischen Yoga-Philosophie. Als Sutra wird sowohl der ganze Text als auch jeder einzelne Vers bezeichnet. Im Detail beinhaltet der achtgliedrige Pfad folgende acht Glieder:

  1. Yama – der Umgang mit der Umwelt
  2. Niyama – der Umgang mit sich selbst
  3. Asana – der Umgang mit dem Körper
  4. Pranayama – der Umgang mit dem Atem
  5. Pratyahara – Zurückziehen der Sinne
  6. Dharana – Konzentration
  7. Dhyana – Meditation
  8. Samadhi – das Höchste: die vollkommene Erkenntnis und
    somit innere Freiheit

Dieser Pfad stellt eine Art Programm dar, um die Hindernisse zu überwinden, die den Geist immer wieder aus der Ruhe bringen und damit letztlich zu Leid führen.

 

Tristana

„Hinter der Kraft des Körpers ist eine Energie, diese ist spirituell und diese ist es, die uns am Leben erhält. Um Zugang zum Spirituellen zu erlangen, musst du zuerst das Physische verstehen. Dieser Körper ist unser Tempel und in diesem Tempel ist Atman – Gott.“ – Sri K- Patthabi Jois.

Tristana wird die Einheit aus Vinyasa, Bandha und Drishti genannt. Besondere Aufmerksamkeit erfährt im Ashtanga Yoga die Ujjayi-Atmung. Sie ist die Basis für Vinyasa. Das Verschmelzen des Atems mit der Bewegung wird Vinyasa genannt. Jede Bewegung wird im Atemrhythmus ausgeführt. Bandha beschreibt die Ausrichtung des Körpers in der Asana durch gezielte Anspannung bestimmter Muskelgruppen. Drishti, der Blickpunkt, hilft die Aufmerksamkeit von außen nach innen zu richten.